Prof. Dr. Tim Unger & Kristina Lind

Prof. Dr. Tim Unger & Kristina Lind

Tim Unger ist Professor für Bildung und Professionalisierung und Kristina Lind ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bildung und Professionalisierung an der RWTH Aachen University

"“Bildung ist immer das Versprechen gewesen, dass der Mensch ein freieres Lebewesen wird.” "

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Prof. Dr. Tim Unger

Das nächste kleine Gute

Ich finde, dass jeder Augenblick eigentlich Neuland ist. Wir haben viel mehr Wahlfreiheit aus einem Augenblick etwas Sinnvolles zu machen, als wir zunächst meinen – und: Menschen können lernen, dem Neuland zu vertrauen.Ich leite das Team von OffenRaum und den Lehrstuhl für Bildung und Professionalisierung an der RWTH Aachen University. Schwerpunkt meiner Arbeit in OffenRaum sind Seminar- und Retreatangebote sowie Essentielle Psychotherapie.

In den 1990er Jahren Studium der Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie in Trier und Mainz, danach Promotion und Habilitation in Magdeburg. Mein erster Kontakt mit Meditation entstand im Rahmen einer stressigen Phase meiner Promotion. Später folgte die Ausbildung in MTTC (Mindfulness Teacher Training Course bei Christopher Titmuss in Deutschland und Israel), der Lehrer für MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction am Europäischen Zentrum für Achtsamkeit in Freiburg) und die Ausbildung in Essentieller Psychotherapie (bei u.a. Wolfgang Erhardt und Tilmann Borghardt in Hennef und Titisee).

Und heute
Fortbildung zu Somatic Experience (Traumatherapie), Vertiefung Essentielle Psychotherapie und viel Improvisationstheater.

Kristina Lind

We wonʻt forget each other, right?

Ich trete für und mit Menschen ein, vor allem in Hinblick auf ein Mehr an Herzenswärme, echten Begegnungen und Verbundenheit. Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team von OffenRaum. Schwerpunkt meiner Arbeit sind Seminar- und Beratungsangebote; insbesondere im konkreten Bezug zum SEE Learning® Programm. Nach dem Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft mit Abschluss zur Heilpädagogin in Köln folgten Aus- bzw. Weiterbildungen u. a. in Systemisch Familienorientierter Beratung, Certified SEE Learning® Facilitator und Akzeptanz- und Commitment-Therapie.

Ich habe viele Jahre in Großbritannien gelebt und gearbeitet und mich dort sehr wohl gefühlt. Nun aber bin ich wieder in meiner Basis Aachen verwurzelt und promoviere zur Qualifizierung von Lehrkräften und zur nachhaltigen Umsetzung emotionaler Bildung. Hier darf ich Pionierarbeit leisten: eine Praxisbegleitung von Lehrpersonen an der Vierten Aachener Gesamtschule.

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2 Kommentare

  • Gisela Vaske-Hoppe

    Wer wirklich will & schnell ins Tun kommen möchte, für die Menschen in Schulen habe ich eine Idee. Ich habe als Mutter Erfahrungen mit einer Empathie-AG sammeln dürfen. Ich würde ihn als Beziehungsraum beschreiben.
    Es gibt allerdings noch Schulen, die das Trainingsraum-Modell leben. Statt Kinder zu disziplinieren, wäre es für mich sinnvoller, das WARUM gemeinsam zu erforschen, die Perspektive zu wechseln & in Beziehung zu gehen. Das braucht lediglich eine Haltung, einen Potentialblick und einen kleinen, gemütlichen Raum, der der schönste der Schule werden könnte. Die Oase in der Ernst-Reuter-Schule in Pattensen wäre ein Vorbild, ein ganz kleiner schöner Raum mit einer wohlwollenden Atmosphäre, in dem man es gut miteinander meint & sich von Herzen zuhört, kann man von heute auf morgen umsetzen … wenn man wirklich, wirklich will.

  • Gisela Vaske-Hoppe

    Mein Reden, wir brauchen Empathie-Räume statt Trainingsräume, die es aus disziplinarischen Gründen immer noch gibt.