Ph.D. Christina Bethell

Ph.D. Christina Bethell

Professorin an der John Hopkins University in der Bloomberg School of Public Health

"Es braucht offenbar die Flut wissenschaftlicher Daten einer Professorin, um Politikern etwas zu vermitteln, was intuitiv selbstverständlich ist. Eigentlich wäre es so einfach, wenn wir es nicht verlernt hätten."

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Entwicklungstraumata und ACEs (Adverse childhood experiences) und wie man ihnen entgegen wirkt - das ist das spannende Thema des Interviews! Das geht nicht nur Therapeuten, Eltern und Pädagogen an, sondern ist schließlich auch ein politisches Thema, für das sich Christina unermüdlich einsetzt! Ihr Studien weisen - schon vor der Pandemie - einen hohen Anteil von Traumamarkern bei Kindern nach, die - wenn man keine geeigneten Bedingungen schafft für ihre Gegenspieler, die PCEs (Positive childhood experiences)- zu Folgen für Wohlbefinden, Gesundheit und beruflichem Erfolg führen. Ihr Interview ist eine reiche Quelle an Daten und Handlungsoptionen für Schulen und Lern-Begleiter. Auf englisch und deutsch, mit PDF mit ihren Folien und Quellen.

Ph.D. Christina Bethell

Zum Beitrag

In den letzten 35 Jahren hat Christina Bethell Ph.D. ihre Arbeit und ihre Karriere auf das Ziel ausgerichtet, einen Wandel im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Gesundheit auf der Ebene der Politik, der Systeme und der Praxis zu bewirken. Dabei konzentriert sie sich konsequent auf die Förderung eines umfassenden Betreuungsmodells für den ganzen Menschen, die ganze Familie und die ganze Gemeinschaft, das Patienten und die Öffentlichkeit einbezieht, transparent ist, kontinuierlich lernt und auf Zusammenarbeit beruht.

Christina Bethell ist landesweit führend in der Entwicklung von Politik, Praxis und Forschungsanwendungen für die Messung von Bevölkerungsgesundheit und Systemleistung sowie von familien- und gemeindezentrierten Verbesserungsmethoden. Sie setzt sich auch für politische Reformen ein und setzt sich derzeit auf nationaler Ebene sowie in den Bundesstaaten und Kommunen für eine positive Gesundheitsentwicklung, heilungszentrierte und traumabewusste Ansätze ein.

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5 Kommentare

  • Sabine

    Das war wirklich sooo inspirierend und erleuchtend… Vielen lieben Dank dafür, bei mir formen sich schon einige Ideen, wie ich damit weiterarbeiten könnte.

  • Ganz herzlichen Dank an alle, die dieses Lernen ermöglichten und auf dieser Stelle ausgesprochen für die Übersetzerin, ohne deren Arbeit und Hingabe ich – vielleicht auch mehrere – diese Schätze nicht hätte genießen können! DANKE!!!

  • Caro B.

    Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für diesen sehr umfangreichen und dennoch tiefgehenden, und tief berührenden Vortrag und den immensen Beitrag zu einer traumasensiblen Gestaltung von Lernräumen. Ich bin beeindruckt von den Inhalten und auch Tools, die mitgegeben wurden. Insbesondere der Aspekt der Entstehung einer echten Verbindung und Nähe zwischen Lehrenden und Schüler*innen fand ich wichtig. Diese ist keinesfalls gleichzusetzen mit Überforderung und Burnout, sonden im Gegenteil eine stärkende Verankerung des Selbst und der sozialen Beziehung im Hier und Jetzt. So würde ich eins meiner Learnings hieraus beschreiben. Herzlichen Dank dafür!

  • Ilona M.

    Herzlichen Dank für diesen umfangreichen und sehr interessanten Hintergründe und deren Zusammenhänge der sozialen Einflüsse. Tatsächlich wird einem sehr bewusst, dass Schule anhand der Studien total anderes gedacht werden muss, um gesellschaftliche Spannungen aufzulösen. Miteinander zu arbeiten, gestalten und experimentieren benötigt andere Institutionsformen. Über Jahrhunderte sind wir geprägt von Büchern und deren Weisheiten. Wie wäre es Orte zu erschaffen
    des experimentieren und forschen von Visionen. Ich denke, es benötigt mehr Integration von einem größeren Zusammenhang gesellschaftlicher Strukturen. Bereitschaft zur Veränderung und gemeinsamen unterstützen. Flexibilität und mehr Zeiträume. Weg von strikten Zeiteinteilungen, Platz für Entspannung und Wohlfühloasen.

  • Trauma-aware classroom, that´s what is really needed, to my mind!
    I wonder if we can find a new term instead of „trauma“, because many people who start thinking about the subject, feel overwhelmed by the word „trauma“. In the beginning I started to use the word „stress“, and what we need is a training in stress-resilience in workshops for teachers. I wonder if this might be a starting point. Stress-resilience in challenging times.
    Thank you for all the research, which is needed in school departments and in exchange with politicians to prove and start the conversation. And it also showes, that many people in leading roles do not know so much about „trauma“ and methods of healing or for presence and mindfulness and how much this is missing in schools.

    Deutsch:
    762 / 5.000
    Übersetzungsergebnisse
    Traumabewusstes Klassenzimmer, das ist es, was wir wirklich brauchen!
    Ich frage mich, ob wir anstelle von „Trauma“ einen neuen Begriff finden können, denn viele Menschen, die anfangen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, fühlen sich von dem Wort „Trauma“ überfordert. Am Anfang habe ich angefangen, das Wort „Stress“ zu verwenden, und was wir brauchen, ist ein Training in Stressresilienz in Workshops für Lehrer. Ich frage mich, ob dies ein Ansatzpunkt sein könnte. Stressresilienz in herausfordernden Zeiten.
    Vielen Dank für all die Recherchen, die in Schulabteilungen und im Austausch mit Politikern nötig sind, um das Gespräch zu belegen und anzustoßen. Und es zeigt auch, dass viele Menschen in leitenden Rollen nicht so viel über „Trauma“ und Heilmethoden und über Präsenz und Achtsamkeit wissen und wie sehr dies in den Schulen fehlt.

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