Thomas Harms 2022

Thomas Harms

Interview 2022, Körperpsychotherapeut, emotionelle erste Hilfe, primäre Prävention

"Wir brauchen Kontakt mit unseren eignen Gefühlen, während wir die Gefühle unserer Kinder begleiten und halten."

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Mit Thomas Harms spreche ich über Aspekte emotionalen Klimawandels. Aus seiner großartigen Expertise vermittelt er, welchen Einfluss frühkindliches Trauma auf das Lernen und Leben hat und welche Handlungsmöglichkeiten Eltern hier zur Verfügung stehen.
Was dies für das Beziehungsverständnis in der Pädagogik bedeutet und welche Rolle die Selbstregulierungsfähigkeit dabei spielt, erfahrt ihr im Interview.

Zum Beitrag

Thomas Harms, Jahrgang 1965, ist Psychologe, Körperpsychotherapeut und Supervisor. Er arbeitet seit vielen Jahren im Feld der bindungsbasierten Körperpsychotherapie mit Erwachsenen, Kindern und Paaren. In seiner psychotherapeutischen und krisenberatenden Arbeit verbindet er Konzepte der modernen Körperpsychotherapie mit den Ergebnissen der Säuglings- und Bindungsforschung. Wichtigen Einfluss auf seine Arbeiten hatten die Lebens- und Gesundheitsforschungen des Arztes Wilhelm Reich (1897–1957).

1993 begründete Thomas Harms die erste Schreiambulanz für Eltern und Säuglinge in Berlin. Seit 1997 leitet er mit dem Zentrum für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie (ZEPP) eine Therapie- und Weiterbildungseinrichtung in Bremen.

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4 Kommentare

  • Anita Piribauer

    Danke für dieses Interview!
    Sehr wertvoll!

    Dieser Ansatz wird bei uns in der Akademie „Ganzheitliche Kunsttherapie“ unter der Leitung von Harald Fritz- Ipsmiller in Wien gelehrt, weitergegeben und im täglichen Leben praktiziert.

    In Kontakt sein mit meinem inneren Fühlen, und wahrnehmen was da ist.
    Anbieten einer stabilen Beziehung und den Raum, das Feld halten. Im Zutrauen, dass du Störungen und Feines selbst erschaffen und wieder verändern kannst. Wenn du was brauchst bin ich da.

    Als Inspiration bezüglich Lehrerfortbildung möchte ich diesen Input weitergeben.

    Anita

  • Caro Renz-Ludwig

    meine Perlen aus den Kapiteln:
    • Was bedeutet dieses Beziehungsverständnis für die Schule?
    • Welche Rolle spielt die Selbstregulierung in der pädagogischen Arbeit?Differenzierte Ausbildung meines Innenlebens – Herz-&Körperintelligenz – intuitive Entscheidungsfindung (Herz&Verstand) – duale Aufmerksamkeitsfähigkeit (Innen&Außen) – um beängstigende Zeit gelingend zu bewältigen Halt&Zugang nach Innen/Herzensbildung – innere Klimawandel not-wendig für äußeren Klimawandel – tiefe Empathie zu uns, die eine tiefe Empathie zum Großen Ganzen möglich macht …

    passender Musiktext – mitreißend um Körper&Herz&Kopf gleich mal durchzubewegen
    Courtier „System change“ (with climate change zwischen uns) https://www.youtube.com/watch?v=Z1tzXI5RAHY

    In tiefer Dankbarkeit.

  • Katharina

    Sehr inspirierend und beeindruckend. Sehr praxisnah und nachvollziehbar erklärt. Von ihm zu lernen in der Lehrerweiterbildung wäre ein unglaublicher Fortschritt.

  • Gisela Vaske-Hoppe

    „Bleiben“ und „Zuhören“, in der Situation beim Kind bleiben, wirklich zuhören und auch gleichzeitig auf mich achten. In der Präsenz Empathie & Selbstempathie schenken, damit nachhaltig ein Schmerz, Wut oder eine Trauer sein darf und landen kann. Habe ich das richtig verstanden, ich hoffe JA? Ich erinnere mich an Situationen mit meinem Sohn, in denen wir miteinander so einen Sturm durchstanden haben. Am nächsten Tag war er oft wie ein entspanntes Kätzchen. Ich glaube, in diesem Raum konnte Vertrauen und Bindung gesät werden.
    Ich träume und wünsche mir so sehr einen Empathie-Raum (Momo-Raum) in der Schule. Wir spielen Ping-Pong miteinander, dabei wäre Aikido so viel sinnvoller: „Die Wucht eine Emotion oder eines gewaltvollen Satzes mit Präsenz & Empathie auffangen und so umleiten, dass niemand Schaden nimmt.“

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