Marcus Dittrich

Marcus Dittrich

Ökologe und Koordinator des Tamera-Gartenbau-Teams

"Berufe können im Dienste von Ausbeutung stehen oder im Dienste von Regeneration. Wünschenswert wäre, dass wir uns fragen: Trage ich zur Regeneration oder zum Rohstoffabbau bei? Welchen Effekt hat mein Wirken?"

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Marcus Dittrich lebt seit über zehn Jahren in der Gemeinschaft Tamera in Süd-Portugal. Er arbeitet hier im Ökologieteam als Teamleiter, Lehrer und Designer für Wasserretentionslandschaften, ist engagiert in partizipativen Leitungs- und Teamstrukturen und der Forschung für nachhaltige sozial-ökologische Modelle.

Marcus ist am Rande der Sächsischen Schweiz in Ostdeutschland geboren und aufgewachsen. Die Wälder, Felsen und Flüsse dieser Landschaft waren essentieller Teil seiner Kindheit und Jugendjahre und haben in ihm eine Liebe für die Natur geweckt, welche sich nun in einer Sorge und Fürsorge für die Ökosysteme der Erde ausdrückt. Durch mehrere Reisen nach Asien und Nordamerika ist ihm die Seltenheit von wilden unberührten Landschaften und Biodiversität bewusst geworden, so wie das Privileg im globalisierten Kapitalismus in der Nähe von ursprünglicher und kräftiger Natur aufwachsen zu dürfen.

Der Ausbildung mit Sepp Holzer (Agrar-Rebell, Österreich) und darauffolgend mit dem Ökologieteam von Tamera hat ihm die politische Bedeutung gezeigt, welche aktive Pflege und Hüterschaft von Land, Wasser und anderen Lebewesen heutzutage hat. Er ist getragen von einer Vision in der die Menschen diese Verantwortung annehmen und ihr Leben, Schaffen und ihren Lerndrang in erdbasierten Werten gründen. Dann hat die Vision für eine regenerative Gesellschaft eine Wurzel.

Tamera Healing Biotop:

Kurse Wasserretention und Landschaftsdesign:
https://www.tamera.org/events/water-retention-landscapes-2022
https://www.tamera.org/events/introduction-to-water-retention-landscapes-2022

Buchempfehlung von Marcus: Robin Wall Kimmerer: "Braiding Sweetgrass"

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Ein Kommentar

  • Sonja K.B.

    Vielen Dank für dieses Interview. Marcos Dittrich und das Tamera-Modell fügen dem Bildungsgipfel noch einmal etwas anderes/neues hinzu und bereichern ihn. Der abschließende Gedanke, dass es neben der Orientierung auf eine veränderte Berufswelt auch mindestens genauso wichtig ist zu schauen, welchen Weg wir in den bestehenden Berufen einschlagen, hat mich sehr berührt.

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