

Georg Eble und Stefan Ruppaner
Bürgermeister und Schulleiter Wutöschingen
"Man muss selbst die Verantwortung übernehmen, wenn man etwas Lernen will, das ist die Hauptbotschaft für die Zukunft."
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Wie man eine sterbende Schule zu neuem Leben erweckt und dabei auch noch die ganze Gemeinde belebt, zeigen die Schulpreisgewinner aus Wutöschingen.

Zum Beitrag
Die Alemannenschule Wutöschingen gilt als Vorreiter einer neuen Vorstellung von Lehren und Lernen in Verbindung mit einer der pädagogischen Konzeption angepassten Architektur der Schulgebäude. Georg Eble, gelernter Jurist, ist seit 1999 Bürgermeister von Wutöschingen. Er hat erkannt, wie wichtig eine Schule für die Lebendigkeit einer Gemeinde ist und hat vieles möglich gemacht, sodass die Schule in dieser Art und Weise umgesetzt werden konnte. Stefan Ruppaner ist ein Visionär und Vollblutmusiker, der seine Schule zum Klingen bringt.
Weiterführende Informationen
Kurzes Video zur Alemannenschule Wutöschingen, deutscher Schulpreis 2019
Video: Einblicke in die Alemannenschule
Das Buch zur Alemannenschule:Schule auf dem Weg zur personalisierten Lernumgebung
Artikel: eine gute Schule braucht keine Klassenzimmer
Hartmut Rosa (Sprecher Tag 2) über die Alemannenschule:
Von meinem Besuch der Alemannenschule Wutöschingen vor einigen Monaten erwartete ich nicht allzu viel. Den Erzählungen, dass dort alles anders sei, traute ich nicht so recht. Doch einer kurzen Phase der Irritation am Morgen folgte tatsächlich die Erkenntnis, dass die Kinder dieser Schule Spaß am Lernen haben und dass die Art und Weise, mit der die Schüler an ihre Schule herangehen, sich in ihr bewegen und einander und dem „Stoff“ begegnen, nur wenig von einer Entfremdungszone beinhaltet. Es ist also hier ein gutes Stück weit gelungen, einen Resonanzraum zu schaffen.
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7 Kommentare
Danke für das Interview, Silke.
Ich fand gerade die Schilderung der Anfangsschwierigkeiten und Hindernisse der beiden sehr erhellend und hilfreich und im weiteren Verlauf die wichtigen Informationen zu Raumkonzepten, Mitgestaltung der Oberstufe durch Schülerinnen und Schüler super, sowie die Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort. Mir hat das Interview viele neue Impulse gegeben, ich kannte aber die Alemannenschule schon.
Viele Grüße, Claudia aus Freiburg
Sympathische Typen und eine gute Ergänzung zu den öffentlich verfügbaren Dokus für motivierte Schulgründer, die ihre Ideen umsetzen wollen.
Ich muss mich leider Svetlanas Kommentar anschließen.
Dieses Video erfüllt leider nicht meine Erwartungen. Ich möchte nicht drei Leuten minutenlang über Anfangsschwierigkeiten und Streitigkeiten zuhören müssen, sondern will wissen, was diese Schule anders macht, warum und wie sie diesen Weg nach und nach beschritten haben. Zum Glück habe ich durch die unten stehenden Links entsprechend Videos auf YouTube gefunden, die mich weiter bringen.
Vielen Dank für das großartige Interview! Meine Gefühlswelt nach dem Schauen: Ich bin einerseits total glücklich, dass der Wandel im Bildungsbereich begonnen hat und die Zukunft schon da ist (ich hatte bisher das Gefühl, mit meinen Ansichten ziemlich alleine dazustehen). Und auf der anderen Seite todunglücklich, dass ich meine eigenen Kinder in eine gefühlt steinzeitliche weiterführende Schule schicken muss, weil es in unserem Ort keine solche Schule gibt und, so wie es aussieht, in absehbarer Zeit nicht geben wird. Falls es noch andere Eltern gibt, die sich ähnlich fühlen, würden mich Eure Gedanken dazu interessieren.
Danke, Silke, für deine herzerfrischende, natürliche Art zu interviewen. Und dein Engagement für diese Konferenz! Wow!!!
Unsere Schulen brauchen Pioniere! Und ich freue mich, hier Gleichgesinnte zu finden. Toll, dass du sogar auf dem Hessischen Bildungsserver bist.
gute Idee mit den Kurzvideos