

Birgit Brauburger
Germanistin, Soziologin, Meditationstrainerin, Coach und Autorin
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Birgit Brauburger ist Germanistin, Soziologin & Meditationstrainerin – nach langen Jahren in der Kommunikationsbranche inzwischen als freiberufliche Autorin, Texterin und Coach für Potenzialentfaltung tätig.
Sie ist seit den Kindergartenjahren ihres Sohnes mit der Freien Waldorfschule Wetterau verbunden und engagiert sich im Schulentwicklungsprozess engagiert und insbesondere als Autorin und Koordinatorin im Projektteam „Gemeinwohl-Ökonomie“.
Bildung der Zukunft ist ein Herzensthema für Birgit. Sie ist davon überzeugt, dass es in unserer komplexen Welt vor allem auf soziale Kompetenz, Kreativität, Eigen-Sinn, auf die Fähigkeit zum Quer- und Neudenken ankommt – und darauf, tragfähige Verbindungen zu schaffen. Dazu zu befähigen, sieht sie als eine der Aufgaben von Bildung.
Projekt Gemeinwohl-Ökonomie
Das Projekt Gemeinwohl-Ökonomie an der Freien Waldorfschule Wetterau hatte mehrere Ziele: die Gemeinwohl-Orientierung im Innen zu reflektieren und den Beitrag der Schule zum Gemeinwohl sichtbar zu machen – auch nach außen. Es sollte auch zeigen, dass das waldorfpädagogische Konzept sehr geeignet ist, den Gemeinwohlgedanken – im wahrsten Sinne des Wortes – „ins Leben zu bringen“. Damit steht das Projekt gleichermaßen für einen Wertewandel in Wirtschaft und Gesellschaft und verbindet zwei alternative Entwürfe.
https://www.waldorfschule-wetterau.de/inhalt/Gemeinwohl-Oekonomie
https://www.ecogood.org/de/gemeinwohl-bilanz/bildungseinrichtungen
In ihrer Arbeit als Coach ermutigt Birgit dazu, neue und vor allem eigene Wege zu gehen und „erinnert“ daran, dass jeder Einzelne ein ganz individuelles Potenzial in sich trägt, das zum Ausdruck gebracht werden will.
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Ein Kommentar
Liebe Birgit, ich freue mich, das Sie sich als Elternvertreterin einer Freien Waldorfschule für ein Interview zur Verfügung gestellt haben. Auf manche Fragen haben Sie (und konnten es vielleicht auch nicht, da Ihnen möglicherweise die grundständige Waldorfausbildung fehlt- ich meine das nicht wertend!!) nicht direkt geantwortet. Zum Beispiel auf die Frage, ob sich die Entwicklungsstufen der Kinder geändert haben. Meiner Meinung ist das nicht der Fall. Die Entwicklung der Wesensglieder im ungefähren 7 Jahres- Rhythmus sind geblieben, das ist laut der Steinerschen Menschenkunde so , aber selbstverständlich haben sich die Kinder verändert. Das liest man schon seit den neunziger Jahren in der einschlägigen Literatur, da war damals schon von „Sternenkindern “ usw die Rede. Und natürlich ist es für die Waldorfschulen wichtig, sich weiter zu entwickeln. Das tun manche sehr stark und andere bleiben noch in den alten Stukturen. Das ist wie überall. Dennoch – und das sagen Sie ja auch – sehe ich in den Waldorfschulen ein enormes Entwicklungspotential, denn vieles, was jetzt an Novitäten in der Nicht-Waldorf-Welt passiert, haben wir in der Waldorfschule schon seit 100 Jahren. Und es braucht natürlich bezüglich dem Thema „Schule“ tatsächlich Ergänzung, Erweiterung, Erneuerung – unbedingt . Da draußen im konventionellen Schulsystem und natürlich auch in der Waldorfwelt. Insofern sehe ich mich in meiner Funktion als langjährige Waldorflehrerin auch als Brückenbauerin, nämlich insofern, dass ich das, was es an aktuellen Forschungen, Erkenntnissen gibt, wahrzunehmen und evtl auch zu integrieren und umgekehrt auch das Menschenbild und die Hintergründe der Waldorfpädagogik transparenter und verständlicher zu machen. Denn es steckt mehr dahinter als das, was gemeinhin bekannt ist. Das ist mein Anliegen. In diesem Sinne „Vielen Dank“.
Zum Thema „Gemeinwohl“: Da steckt der Dreigliederungsgedanke dahinter: Freiheit (Geistesleben, Kultur, Kunst, Bildung), Gleichheit (Rechtsleben), Brüderlichkeit (Wirtschaft, Orientierung an den Bedürnissen der Menschen, das gilt auch für den Unterricht: Der Lehrer sollte sich an den Bedürfnissen der Schüler orientieren!). Siehe dazu auch den Kongress „IMPULS“, der Anfang April im Forum 3 in Stuttgart stattfindet.