

Bernhard Hanel
Künstler, Kulturgestalter und Initiator internationaler Bildungs- und Zukunftsprojekte
"Wenn ich dann dort das Einzelschicksal des einzelnen Kindes angucke, dann ist mir diese große politische Weltlage eigentlich in dem Moment egal. Dieses einzelne Kind dort hat das Recht auf Kindheit. Ja und dieses einzelne Schicksal hat sozusagen das Recht, dass wir ihm helfen."
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Bernhard Hanel erzählt von seiner "verrückten Idee", die an Pfingsten bei einem Kaffee in Stockholm entstand: Was wäre, wenn alle Kinder dieser Welt den Friedensnobelpreis bekämen? Nicht als Auszeichnung einer Leistung, sondern als radikaler Aufruf an uns Erwachsene, endlich Verantwortung zu übernehmen. Mit der fünf Meter großen Lichtpuppe Dundo verwandelte er das World Economic Forum in Davos – mitten in Trumps Rede – in einen Moment berührender Menschlichkeit. Sein Appell an Bildungsgestalter:innen: Wagt das totale Risiko! Nur wer ins Unverfügbare geht, ohne zu wissen, was passiert, kann wirklich Neues entstehen lassen. "Wenn ich alles absichere, bleibt es Mittelmaß", sagt Bernhard. Von Kindern können wir lernen, dass morgen immer alles möglich ist – diese Zuversicht brauchen wir jetzt. Das World Child Forum im Juli will genau diesen Raum öffnen: fünf Tage lang große Fragen spielerisch-künstlerisch neu bewegen.
Zum Beitrag
Bernhard Hanel, geboren 1968 in Stuttgart, ist Künstler, Kulturgestalter und Initiator internationaler Bildungs- und Zukunftsprojekte. Nach Schulzeit und Zivildienst studierte er Kunst und schloss mit dem Diplom für Kulturgestaltung ab. Seine künstlerische Arbeit umfasst zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sowie die Gestaltung von Kirchenfenstern in Deutschland und Frankreich. Parallel dazu war und ist er als Tanzlehrer, Kunstgeschichtslehrer, Reisebegleiter für Kunstfahrten – insbesondere nach Italien – sowie als Dozent an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Hall tätig.
Ein zentraler Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Entwicklung von Projekten, die sich mit Spiel, Bildung, kultureller Verantwortung und den Lebenswelten von Kindern befassen. Er ist Co-Gründer der KuKuk GmbH Stuttgart/Basel, die international Spiel- und Naturraumgestaltungen realisiert, sowie Initiator weiterer Einrichtungen wie Mätsch-Studio für Zusammenspiel, KuKuk Kultur e.V. mit weltweiten Schutz- und Spielraumprojekten, der Freispiel-Akademie und Living Circle. Zudem war er Vorstandsmitglied im Archiv der Zukunft (ADZ).
Von besonderer Bedeutung ist das von ihm gegründete World Child Forum in Davos. Das Forum ist als internationale Plattform angelegt, die Kinder und Jugendliche sowie Akteur:innen aus Kunst, Pädagogik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenführt, um kindliche Perspektiven auf globale Zukunfts- und Friedensfragen sichtbar zu machen.
In diesem Kontext wurde der von Bernhard Hanel entwickelte Ansatz eines „Friedensnobelpreises für alle Kinder“ international offiziell in Oslo für 2026 nominiert. Die Nominierung versteht Kinder nicht nur als Objekte von Bildung und Schutz, sondern als eigenständige Träger von Zukunft, Verantwortung und Friedensfähigkeit.
Der Link zur Petition Nobel Peace Prize
Wenn Du mehr wissen möchtest...
WorldChildForum-Booklet-DE (PDF)
WorldChildForum-Fundraising-DE (PDF)
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5 Kommentare
Ein sehr inspirierendes Interview. Einfach machen!
Danke, dass es Menschen gibt wie Bernhard, die das so toll vorleben 🙂
Kinder brauchen Spielraum, wir Erwachsenen auch.
Wir leben nach vorne & verstehen nach hinten, Kinder auch.
Danke für dieses mutmachende Interview…ins TUN gehen …
Es hat mich sehr berührt und aktiviert mein System auf positive Weise.
Wow, Wow, Wow…endlich mal einer, der sagt, dass alle Kinder ein Recht auf Kindheit haben…und etwas dafür tut! Danke, danke, danke…
Danke dafür! So ein schöner Einstieg in den Bildungsgipfel. Die Frage „ Was wäre, wenn …“ könnte in so vielen Bereichen kreative Ideen schaffen. Der Tenor des „Nichtjammerns – sondern Machen“ hat mir Mut gemacht . Ich freue mich auf viele Inspirationen.