

Andreas Schleicher
Bildungsforscher, Direktor für Bildung und Kompetenzen bei der OECD
Ich lerne nicht mehr für die Arbeit, sondern die Arbeit ist zum Lernen geworden.
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Vielleicht wird sich nach diesem Interview Deine Sicht auf Pisa und die OECD verändert haben. Was Andreas Schleicher beschreibt hat hohe Zukunftsrelevanz und lädt ein, neu nachzudenken wie wir Leistung und ob wir überhaupt bewerten. Was Deutschland gut und schlecht macht im internationalen Vergleich und wie Lehrer:innen zu Veränderung beitragen können, erfährst Du im Interview.
Zum Beitrag
Andreas Schleicher ist Direktor für Bildung und Qualifikationen und Sonderberater für Bildungspolitik bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Er initiierte und leitet das Programm zur internationalen Schülerbeurteilung (PISA) und andere internationale Instrumente, die eine globale Plattform für politische Entscheidungsträger:innen, Forscher:innen und Pädagog:innen aus verschiedenen Ländern und Kulturen geschaffen haben, um die Bildungspolitik und -praxis zu erneuern und zu verändern.
Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Minister:innen und führenden Persönlichkeiten des Bildungswesens in aller Welt zusammen, um die Qualität und Gerechtigkeit im Bildungswesen zu verbessern.
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6 Kommentare
Vielen Dank für dieses inspirierende Interview.
Die Welt in die Schule holen. Lernen ist kein Ort. Keine Abschlüsse sondern Anschlüsse. Ja, das ist wunderbar gesagt.
Widersprüchlich erscheint mir, das wir Mutiger denke müssen. Ja das müssen wir! UND wir müssen mutiger und offensiver Handeln. Sonst bleibt es ein Gedanke der nicht real wird.
Oder habe ich das missverstanden?
Ein wunderbares Interview mit schlauen Fragen und inspirierenden Antworten. 👏🏼
„Lernen ist kein Ort.“
„Wir brauchen keine Abschlüsse, sondern Anschlüsse.“
Da das Video leider nur 48 Stunden online ist, teile ich es gerade mit meinem Netzwerk, wo ich nur kann.
Als Elternvertreterin und Ehrenamtliche im schulischen Bildungsbereich kann ich nur hoffen, dass viele den Mut haben werden, die ersten kleinen Schritte einfach zu gehen. Der große Startschuss ist schon längst gefallen.
Sehr gut, dankeschön für die klaren Worte. 👏🏻Ich wünschte alle Lehrerkollegen würden sich das anhören und annehmen und nicht als utopische Vision sondern als sofort umsetzbar (in kleinen Schritten) anerkennen – aber leider fehlt meistens die Vorstellungskraft oder der Mut!
und leider oft die Zeit!
Vielen Dank, ein tolles Interview! Ein Mann mit einer unglaublich weiten Perspektive auf das Phänomen Lernen. Interessant auch die Aussage, dass ein zu hoher Leistungsdruck, nicht das Problem ist, sondern vielmehr die mangelnden Unterstützungssysteme für Schüler. Lehrer, die sie sehen und begleiten können.
Lernen ist nicht an Institutionen gebunden – und die Welt kann in die Schule kommen, wenn man sie einlädt (wie in England per Inserat).
Danke für die Impulse! Der Lernkompass 2030 mit dem Vorwort von Herrn Schleicher ist so ein wichtiges Werkzeug, dass ich mir wünschte, wir hätten ihn in ausgedruckter Form an allen Schulen vorliegen als Diskussionsgrundlage.