20.-28. Februar 2026
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Bildungsgipfel der Zuversicht
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Bildungsgipfel der Zuversicht

Sophie Sonnemann und Stefan Scharfe

Stefan ist Mitbegründer, Vorstandsmitglied, Sophie ist Bildungsbeauftragte bei MIYA forest e.V.

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Sophie Sonnemann und Stefan Scharfe

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Stefan Scharfe
Ich habe in Eberswalde an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNEE) Forstwirtschaft sowie Forestry System Transformation studiert und bin zudem Waldpädagoge. Während meines Studiums beschäftigte ich mich intensiv mit der Frage, wie wir Menschen wieder stärker in Kontakt mit der Natur kommen können – und wie wir uns selbst wieder als Teil eines lebendigen Organismus, der Erde, begreifen lernen.

Im letzten Jahr meines Studiums stieß ich auf das Konzept der Tiny Forests – eine Idee, die mich sofort begeistert hat. Gemeinsam mit einem guten Freund pflanzte ich daraufhin einen der ersten Tiny Forests in Deutschland. Kurz darauf gründeten wir den Verein MIYA forest e.V. Als Vorstand bin ich heute für verschiedene Bereiche des Vereins mitverantwortlich, darunter Projektmanagement, Forschung und Bildungsarbeit.

In den vergangenen Jahren durften wir in rund 50 Projekten mehrere tausend Menschen begleiten – viele davon Kinder. Gemeinsam haben wir Bäume gepflanzt, die Natur erforscht und Räume geschaffen, in denen Selbstwirksamkeit, Verbundenheit und Hoffnung erfahrbar werden.

Sophie Sonnemann
Aufgewachsen in Berlin verbrachte ich von klein auf viel Zeit im Bauwagen auf einem wilden Wochenendgrundstück. Dort ging ich auf Streifzüge, entdeckte die Wunder der Natur und lernte ihre heilsame Wirkung kennen. Später studierte ich Forstwirtschaft in Eberswalde und durfte die Weiterbildung zur zertifizierten Waldpädagogin machen.

Heute arbeite ich als Bildungsbeauftragte des MIYA forest e.V. Ich organisiere und konzeptioniere Bildungs- und Citizen-Science-Aktionen, die deutschlandweit an den Tiny Forest-Standorten durchgeführt werden. Verschiedene Zielgruppen – von Kindergartenkindern bis Erwachsene – nehmen an den Veranstaltungen teil. Mit Becherlupen ausgestattet, werden Insekten gefangen, Bäume bestimmt und vermessen oder Waldwesen aus Ton gebastelt. In den Citizen-Science-Aktionen erhalten die Teilnehmenden einen spannenden Einblick in die wissenschaftliche Datenerhebung. So werden beispielsweise Schmetterlinge und Bodenlebewesen in einem standardisierten Verfahren gezählt, bestimmt und dokumentiert. Derzeit erweitern wir unsere Bildungsarbeit und entwickeln Kooperationen mit Jugendherbergen und Ferienhäusern, wo ein- bis mehrtägige Umweltbildungsangebote stattfinden werden.

Besonders am Herzen liegt es mir, junge Menschen für ihre Umwelt zu begeistern, sie für die kleinsten Organismen zu sensibilisieren und das Verständnis für den komplexen Zusammenhang allen Lebens zu fördern. Darüber hinaus stärken die Bildungsangebote das Selbstvertrauen, die Selbstwirksamkeit und den Gruppenzusammenhalt.

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