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12. November

Mit der Kraft des Wir die Zukunft unseres Bildungssystems gestalten.

Roman Huber

Geschäftsführender Bundesvorstand von Mehr Demokratie e.V
Roman Huber
Interview mit Roman Huber
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AUDIO - Interview mit Roman Huber

Schule sollte die Entwicklung sozialer und emotionaler Intelligenz fördern. Somit den Einzelnen befähigen, an der eigenen Demokratie-Kompetenz zu arbeiten und dadurch kollektive Intelligenz zu entwickeln und somit gemeinsam zu besseren Ergebnissen zu kommen.

Roman Huber

Für Roman Huber ist es wichtiger denn je die Demokratie weiter zu entwickeln. Immer mehr Menschen verlieren den Glauben an unser aktuelles politisches System. Wir können alle aufzählen, woran dies liegt: zunehmende Ungleichheit, die Digitalisierung, immer mehr Zentralisierung bei den Medien, in der Wirtschaft und der Politik... Gleichzeitig stehen immer mehr Menschen für ein nachhaltiges Leben ein. In Deutschland haben wir in den nächsten Jahren zum ersten Mal eine gewisse Chance, neue demokratische Gestaltungsinstrumente auf Bundesebene einzuführen. Damit aktivieren wir die kollektive Intelligenz von Millionen von Menschen. Roman will zusammen mit den anderen Menschen bei Mehr Demokratie eine neue demokratischen Kultur erforschen. Wie gelingt es uns, in unser volles Potenzial hinein zu wachsen? Wie kommt das Neue in die Welt?
Dieser Frage geht Roman auch ganz praktisch in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof nach, die er mitgegründet hat und in der er wohnt.

2 Kommentare

  • Mayer Michaela

    Liebe Silke Weiß, sehr geehrter Herr Roman Huber,

    vielen Dank für dieses positive und natürliche Interview, das auch für mich als „Nicht-Akademiker“, aber „veränderungsinteressierenen Bürgerin“, sehr verständlich und praktisch nachvollziehbar war.

    Wie sie es beschreiben, Herr Huber, so erlebe ich Kinder und Jugendliche, die ich in meinem täglichen Umfeld begleite, das Verständnis für Demokratie ist bei vielen, nicht bei allen, ein veranlagtes Gefühl, das sie „später“, also im Verlauf ihrer „Schulkarriere“ entweder nicht mehr einordnen können oder schlichtweg aberzogen bekommen, sicher sind auch noch andere Faktoren wegweisend, Elternhaus, Umgebung, Freundeskreis ect.
    Die Frage, die Silke Weiß immer wieder stellt, die auch mich in meinem Bereich schon viele Jahre beschäftigt, wie kommt man aus seiner Experten-Blase heraus.
    Umso mehr ich mich damit beschäftige, desto vielschichtigere Frage entstehen daraus, eins ist für mich aber zu erkennen, Experten haben oftmals einen Schlüssellochblick, Laien empfinden sich als nicht komptent oder trauen sich nicht in die Thematik einzugreifen.
    Sehr toll fand ich die Aussage, wie sich die Politiker anpassen und aufeinmal nicht nur Patei und Programm rausschmettern, sondern die Frontalsprecherrolle verlassen können, so kann man glaube ich auch im Klassenzimmer agieren.
    Liebe Silke Weiß, der Satz:“ ich habe mir überlegt, in eine Partei einzutreten…“ genauso ging es mir auch, ich fand nicht wirklich einen Konsens für mich.
    Dankbar bin ich, dass ich hier dabei sein konnte und einiges an Inspiration nach außen tragen kann und werde.
    viele Grüße
    Michaela

  • Stefan Posselt

    Wunderbarer Exkurs über Demokratie jetzt und wie es sein könnte! Vielen Dank! Es zeigt auch, was wir leisten können in unseren Bildungseinrichtungen in Richtung gelebter Demokratie, Offenheit und Vertrauen ineinander.

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