Pioneers of Education

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Lerne von Pionier*innen, wie unsere Schulen, Universitäten und Elternhäuser zu Potentialentfaltungsstätten des 21. Jahrhunderts werden

Inspiration, Ideen und Impulse für eine neue BildungsWelt

Adelheid Tlach-Eickhoff
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Alia Ciobanu
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Amir Freimann
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Anke von Jutrzenka & Alla Göksu
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Anna Kröning
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Barbara Stockmeier
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Béa Beste
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Ben Flegel
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Bernd Mumbach
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Bernhard Hanel
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Birgit Brauburger
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Chris Balme
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Christine Simon
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Christopher Pommerening
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Emil Allmenröder
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Felix Banaszak
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Georg Eble und Stefan Ruppaner
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Gerald Hüther
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Gordon Neufeld
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Hanna Hardeland
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Hartmut Rosa
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Heike Pourian
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Heinrich Dauber
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Heinrich Kronbichler
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Heinz Jürgen Rickert
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Helga Breuninger
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Helmut Wolman
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Huda El Haj Said
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Jerry Minz
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Johannes Geibel, netzwerk n e. V.
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Johannes Zylka und Valentin Helling
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Jola Drews
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Joshua Conens
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Jost Schieren
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Joy Spenner
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Juana Kofler
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Karin Doberer
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Katharina Kallenborn & Heike Jäger
Katharina Kallenborn & Heike Jäger
Kazuma Matoba
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Kirsten Timmer
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Kosha Joubert
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Lemmer Schmid
Lemmer Schmid
Luisa Kleine
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Luna Garcia Fernandez
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Marcelo da Veiga
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Margret Rasfeld & Jamila Tressel
Margret Rasfeld & Jamila Tressel
Marina Weisband
Marina Weisband
Mirjam Gerull
Mirjam Gerull
Mugove Nyika
Mugove Nyika
Nicola Schmidt
Nicola Schmidt
Nils Altner
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Olaf Axel Burow
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Otto Herz
Otto Herz
Otto Scharmer
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Paula Bleckmann
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Peter Spiegel
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Rüdiger Bachmann
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Salman Khan
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Sandra Weckert
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Simon Kornhäusl
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Sonja Student
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Sophie Krüger, Kreidestaub e. V.
Sophie Krüger, Kreidestaub e. V.
Sukadev Bretz
Sukadev Bretz
Susanne Ahlendorf
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Thomas Harms
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Thomas Hübl
Thomas Hübl
Till Grossrieder
Till Grossrieder
Vivian Dittmar
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Wilfried Schley
Wilfried Schley
Adelheid Tlach-Eickhoff
Adelheid Tlach-Eickhoff
Alia Ciobanu
Alia Ciobanu
Amir Freimann
Amir Freimann

Helga Breuninger

Psychologin, Unternehmensberaterin und Stifterin
Helga Breuninger

"Wir brauchen Zukunftslabore in denen wir gemeinsam Zukunft explorieren und die gute Laune nicht verlieren. "

Helga Breuninger, in der 4. Generation der Breuninger Warenhausgruppe, studierte Wirtschaft und Psychologie. Während der Weiterbildung in Psychotherapie und systemischer Beratung promovierte sie an der Universität Essen über das Essener Modell der Lehrerbildung, das die pädagogische Beziehung in den Mittelpunkt stellt. Sie gründete 1980 die Helga Breuninger Stiftung, entwickelte die Integrative Lerntherapie und gründete 1989 den Fachverband für integrative Lerntherapie, dem sie bis 1999 vorstand.
2012 entwickelte sie gemeinsam mit Prof. Dr. Wilfried Schley und dem baden-württembergischen Kultusministerium ein online- und videogestütztes Trainingsprogramm zum Beziehungslernen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Dieses Programm wird über den Stiftungsverbund intus³ vertrieben.
Nach dem Tode ihres Vaters Heinz Breuninger 1980 übernahm sie die Leitung der Breuninger Stiftung GmbH in Stuttgart. Diese hat ihren Schwerpunkt auf die Stärkung der Bürgergesellschaft und der Demokratie gelegt. Neben der Vermittlung von Beteiligungskompetenzen und der Unterstützung von Bürgerstiftungen, sind zukunftsfähige Führung und Female Leadership Forschungsthemen.


9 Kommentare

  • Das Beispiel mit der Frau in Burka hat mich natürlich auch aufhorchen lassen, aber da gilt eben auch, erstmal durchatmen. Jede Generation hat ihre Codes und ihre politisch korrekten Ausdrucksweisen und die ändern sich ständig, so dass unsere Eltern nicht immer hinterherkommen. Sicherlich war es erstmal ungeschickt, den Hund als « Vergleich » heranzuziehen, aber die Absicht war nicht, eine Frau mit Burka herunterzuziehen, sondern zu vermitteln, dass eine wertschätzende Kommunikation über viele Ebenen möglich ist, nicht nur über Sprache. Auch dass es vielleicht Trigger gibt, die uns in eine bestimmte Haltung hineinführen, gilt es wahrzunehmen und zu hinterfragen. Bei Frau Breuninger ist es vielleicht die Frau mit Burka, bei anderen ist es ein Teenager mit einer aggressiven Ausdrucksweise. Wichtig ist eben sich bewusst zu machen, dass diese Vorurteile, die sich dann anschleichen, nur etwas mit einem selbst zu tun haben, nicht mit der Person die uns gegenüber steht. Das hat Frau B sehr gut verdeutlicht!

  • Helga Breuninger

    Vielen Dank für die Kommentare, auch die kritischen.
    Danke Detlef Dorow für den Potentialblick auf mein Beispiel zur Kontaktaufnahme mit der Burka-verhüllten Mutter und die resonante Antwort auf den Problemblick von Suse.
    Der griechische Philosoph Seneca hat zum Potential- und zum Problemblick folgendes geschrieben: „Es ist nicht die Sache an sich, sondern Deine Meinung darüber. Und die zu ändern liegt stets in Deiner Hand“.
    Darum werbe ich für den Potentialblick, denn der Problemblick schwächt uns mit der Wahrnehmung von Dingen, die wir negativ bewerten und nicht ändern können. So fallen wir aus der Resonanz mit der Welt.
    Herzliche Grüsse Helga Breuninger

  • Elena Kotschergina

    Frau Breuninger hat mich mit Ihren Ideen voellig ueberzeugt! Das Empathie ist ein der staerksten Gefuehle, das mir in taeglicher Praxis hilft. All, was die Kinder erleben, ist mir auch sehr wichtig, ich nehme alle Kindersorgen ganz ernst ein. Morgenkreis vor dem Schultag ist fuer mich ein wichtiges Ritual, ich habe das intuitiv gefuehlt, jetzt versteh ich , warum. Vielen Dank, Frau Brueninger!

  • Detlef Dorow

    liebe Suse,

    ja, das ging mir kurz auch so, aber dann habe ich verstanden, dass das eher eine liebevolle Bemerkung sein sollte, die nur zeigen sollte, dass wir eben NICHT mit unseren Vorurteilen „fremden“ Menschen gegenüber treten sollten, sondern erstmal mit einer positiven Grundhaltung von Liebe und Respekt.
    Du hast das ähnlich wie ich zuerst falsch verstanden. Vielleicht aber war es auch unglücklich formuliert. Stimmt. Aber du hast dadurch ein insgesamt schönes und inspirierende Interview versäumt.
    Das ist auch eine unglückliche Art nicht Lernen zu wollen – vorschnell den Stecker ziehen.
    Schade.

  • Suse

    Ehrlich gesagt finde ich es sehr schwierig, dass Frau Breuninger eine Frau mit einer Burka mit einem Hund vergleicht! „und dann wird sie, auch wenn sie kein deutsch kann, wird sie aber mein Gesicht sehen und sie wird meine Stimme hören, und sie wird sich wie jeder Hund versteht, wenn ich sage: komm her mein Schätzchen, komm Du darfst Dich neben mich setzen, versteht der Hund ja auch nicht was ich sage, aber er versteht meine Stimme.“
    Auch, dass allein schon die Tatsache, dass eine Mutter mit einer Burka vor einem sitzt, von Frau Breuninger als Beispiel für einen Konflikt herangezogen wird, ist mir zu vorurteilsbeladen. Es mag eine herausfordernde Situation sein, vor allem wenn die Frau tatsächlich kein deutsch spricht (Burka bedeutet nicht automatisch, dass die Trägerin kein deutsch kann, liebe Frau Breuninger) ist aber nicht automatisch ein Konflikt! Ich habe das Interview dann ausgemacht.

  • Beate Weikert

    Wunderbar, und ich möchte ihre Gedanken auf die Kindergaerten/kindertagesstätten erweitern. Hier können Grundsteine für Beziehungsfähigkeit, Begeisterung am Lernen gelegt werden. Diese frühen Beziehungen sollten wieder mehr gepflegt werden. Was hier schon an Begeisterung und Beziehung erfahren werden konnte, wird in die Schule mitgenommen. Da mittlerweile ein Großteil der Kinder in diese Einrichtungen geht, sollten wir auch hier schon diese Thematiken beachten.

  • Christian

    Wunderbar. Danke für ein weiteres inspirierendes und ermutigendes Interview. Viele Ideen, die darauf warten umgesetzt zu werden, nicht nur im Bereich Schule/Erziehung.

  • Potentialblick-Bändchen, Lernen im Leben und atmende Zeit- davon brauchen wir mehr. Vision und Beteiligung auf jeden Fall. Bildungsdörfer- eine tolle Vision von Zugehörigkeit und Gemeinschaft! Vielen Dank für dieses facettenreiche Interview. Ich finde, dass es Lust auf die wesentlichen Dinge fördert. Kann inspirierend nach gemeinsamen Hören für Konferenzen, pädagogische Runden oder Schulentwicklungstage sein!

  • Gabriele Schwind-Sauer

    Frau Breuninger spricht mir aus dem Herzen. Freude in der Schule zu haben, sowohl die Lehrer als auch die Kinder und alle Schulbeteiligten, ist für mich ganz wichtig.
    Sich bei Kindern entschuldigen, gefällt mir. Sich auf seine eigene Intuition verlassen, Misslingen zu akzeptieren, sind schöne Beispiele.
    Beziehung zum Kind aufzubauen, ist mir wichtig. Dies trägt das Lernen, die manchmal schwierige Lernsituation.

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